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Sparbillet Anschluss verpasst

LB
Neues Mitglied

Was passiert eigentlich wenn man ein Sparbillet hat (zuggebunden) und den Anschluss verpasst? Ist das Sparbillet dann auf dem nächsten Zug gültig?

41 ANTWORTEN
Anonymous
Nicht anwendbar

Schön, dass meine Anfrage Lachen und Fröhlichkeit hervorruft.  Smiley (überglücklich)

Mit einer Verspätungs-Bestätigung in einen "Sparbillet-Nachfolge-Zug" einzusteigen verschafft Sicherheit, gerade in diesem angedachten Fall, wo ich für eine ältere Drittperson ein Sparbillet nach Bern arrangieren möchte... und bei der Bemerkung "Unbedingt diesen Zug nehmen" entsprechende Hinterfragungen zurück kommen. Was passiert - wenn Verspätung in St. Gallen...

Tatsache wäre : Das Billet würde ausgedruckt auf A4 Blatt + Halbtax der Person

Schön wäre : Man könnte den Aufenthalt bei der Sparbillet-Abfrage in St. Gallen um 15 resp. 30 Min verlängern, dann würde diese Situation gar nicht eintreten... Das weit grössere Problem ist halt auch die dann wegfallene Direktverbindung SG-BE (oder die Orientierung in ZH HB) für die betr. Person. 

Kein Problem ist natürlich die gleiche Prozedur in umgekehrter Richtung (BE-SG), weil dort die Direktverbindung an erster Stelle ist und auch gewählt würde. 

Jedenfalls vielen Dannk für die Aufklärung.

Ex-Bähnler
Vielfahrer/in (Silber)

Hallo @Anonymous

Nur der Vollständigkeit halber möchte ich noch die Spartageskarten erwähnen, die jetzt nicht mehr so früh ausgebucht (bzw. teuer) sind, wie noch im Sommer (Preis ab 29.--, buchbar 60 Tage im Voraus) und die Gemeindetageskarte. Bei beiden Fahrausweisen gilt keine Zugbindung! 

Die individuelle Verlängerung der Umsteigezeiten ist auf sbb.ch zwar möglich (Fahrplan > Erweiterte Suche > nach unten scrollen > Umsteigezeiten: Normal / 10 / 20 / 30 Minuten), aber für solche Verbindungen gibt es leider keine Sparbillette.

Warum ist das so, liebe SBB? 

Gruss, Reto 

Anonymous
Nicht anwendbar

@Ex-Bähnler  Danke für den Tipp mit der Verlängerung bei der PC Version - dies hilft weiter und verteuerte beim Durchschauen auch das Billet nicht.

Die Spartageskarte ist in diesem Falle keine Alternative, weil es um Sparbillette unter 15 CHF geht (nur Hinfahrt)

Entscheidend ist die Möglichkeit einen Zug früher nach St. Gallen nehmen zu können (Halbststundentakt, d.h. statt 5 Min. Umsteigezeit sind es ca 35 Min und dann sicher den Direktzug zu erreichen). 

Was ist eigentlich in so einem Fall erlaubt:

Sparbillett Winterthur-Basel (von dort will ich noch weiter reisen), umsteigen Zürich. Der IR 37 von St.Gallen wird in Winterthur als "14 Minuten verspätet" angekündigt, der Anschlusszug in Zürich IC 3 wird nicht warten. In Basel werde ich deswegen den weiteren Anschlusszug auch verpassen.

Darf ich in diesem Fall den parallel kurz vorher fahrenden IC 8 von Winterthur nach Zürich benützen ? Oder die ebenfalls kurz vorher fahrende S12 ?

Hallo @stefano007Vielen Dank für deine Anfrage.

Wie @Ex-Bähnler richtig erwähnt hat, ist mit dem Sparbillett die Benützung von früheren Zügen nicht erlaubt.

Infos sowie Bedingungen darüber findest du hier: https://www.sbb.ch/de/geschaeftskunden/angebot/billette-schweiz/sparbillette.html

Ich wünsche euch beiden einen schönen Nachmittag.


Freundliche Grüsse
NicolasK

Gestern Abend wollte ich mit einem Sparbillett von Parpan (Abfahrt um 16:01 Uhr mit dem Postbus, Anschluss in Chur um 16:39 Uhr) nach Zürich fahren. Wegen extrem hohen Verkehrsaufkommens und Staus kam der Postbus in Parpan mit fast halbstündiger Verspätung an, die während der Fahrt noch zunahm. Die Ankunft in Chur war um 17:08 Uhr, mir gelang es nur äusserst knapp, den Zug mit Abfahrt um 17:09 Uhr zu erwischen.

Der Zugbegleiter zeigte sich bei der Kontrolle meines (auf der Mobile-App geladenen) Sparbilletts ungehalten und verständnislos. Obwohl er mein Billett schlussendlich akzeptierte, war die Situation für mich sehr unangenehm. Wie kann ich Ähnliches in der Zukunft vermeiden?

Aus folgenden Gründen helfen mir die bisherigen Hinweise in dieser Diskussion nicht weiter: 

  1. Eine Annullierung des Sparbilletts vor Antritt der Fahrt in Parpan wäre nicht angebracht gewesen, da ja nicht vorherzusehen war, ob und wie lange sich der Postbus verspäten würde (es gibt keinen Monitor an der Haltestelle).
  2. In Chur hatte ich nur eine Minute, um auf den Zug zu hetzen. Es blieb keine Zeit, um mir eine Bestätigung für die Verspätung des Postbusses einzuholen. 
  3. Der "Anschlussbruch", von dem in der Diskussion die Rede ist, bezieht sich nur auf verspätete Züge, nicht aber auf Postbusse.

Da es gerade im Winter mit vielen Skifahrern und überlasteten Strassen immer wieder zu Verspätungen im Postbusbetrieb kommen kann, würde ich es begrüssen, wenn die SBB in solchen Fällen kundenfreundlichere und praxisnähere Bedingungen für die Reise mit Sparbilletten anwenden könnte.

Ex-Bähnler
Vielfahrer/in (Silber)

Hallo @Spock1967

Danke für deine interessante Frage. Da es für die Verbindung 16.01 Uhr ab Parpan Post Sparbillette gibt, nehme ich an, dass du ein solches ab Parpan gekauft hattest.

Gemäss Tarif T601.10 / Ziff. 4.2 gilt:

  • Bei Verschulden des Transportunternehmens gemäss Anwendungsbereich, so zum Beispiel bei Zugsausfall, Streckenunterbruch, etc. gilt grundsätzlich der Tarif 601, Ziffer 9. Sparbillette gelten in solchen Fällen für die nächstmögliche Verbindung ungeachtet der Zugsgattung und allfälligem Umsteigen.

Du hast alles richtig gemacht, denn du hast die nächstmögliche Verbindung benutzt. Es war das 'Verschulden' des am Sparbillett beteiligten Transportunternehmens (Postauto), dass du die vorgeschriebene Verbindung nicht erreicht hast.

Etwas schwieriger wird es mit der zweiten Bestimmung des Tarifs:

  • Die Kundin/der Kunde hat hierfür beim Verkaufs- oder Kontrollpersonal eine Bescheinigung einzuholen. Diese ist auf der Rückseite des Sparbilletts mit neuer Zug-/ Kursnummer anzubringen und mit Stationsstempel resp. Lochung zu bestätigen.

Diese Bestimmung habe ich schon in einem früheren Beitrag hier als 'nicht zeitgemäss' kritisiert. In deinem Fall hättest du (gemäss Vorstellungen der SBB)
a) in Chur an den Billett-Schalter gehen sollen oder
b) den Postautochauffeur um eine schriftliche Bestätigung der Verspätung bitten sollen
Beides hätte zur Folge gehabt, dass du die nächstmögliche Verbindung verpasst hättest und so noch später ans Ziel gekommen wärst.

Es bleibt noch die letzte Möglichkeit:
c) die Überprüfung der vorangegangenen Verspätung durch das Zugpersonal gemäss Antwort von NikolasK. Ich gehe davon aus, dass es dem Zugpersonal möglich ist, auch Verspätungen von Postautos ausfindig zu machen. Und falls das nicht geht ist es wiederum nicht deine Schuld.

Zusammengefasst: Du kannst nicht vermeiden, dass dir in Zukunft Ähnliches passiert. Mit einem Sparbillett darfst du keinen früheren Bus benützen. Und auch das Lösen eines Sparbilletts ab Chur ist keine Alternative, denn dann ist die Postautostrecke kein Teil des Sparbilletts, und die Verantwortung, dass du die vorgeschriebene Verbindung pünktlich erreichst, liegt dann bei dir!

Einziger Tipp für den Fall, das du genügend Zeit zum Umsteigen hast: Versuche eine Bestätigung für die Postauto-Verspätung zu beschaffen, wennmöglich beim Postauto-Chaffeur.

Gruss, Reto

Salut Reto

Ich danke Dir für die sehr ausführliche, empathische und auf den von mir geschilderten Fall zugeschnittene Antwort. Ja, mein Sparbillett war ab Parpan Post gültig.

In einer zunehmend vernetzten und digitalisierten Welt wünschte ich mir, dass die Mobile-App der SBB auf eine "zentrale Verspätungsdatenbank" zugreifen und ggf. ein Sparbillett, das wegen eines Anschlussbruchs Komplikationen verursacht, automatisch auf die nächstmögliche Verbindung übertragen würde.

Bestätigungen einzuholen halte ich nicht mehr für zeitgemäss – schon gar nicht für elektronische Billette auf einem Smartphone. In dem von mir geschilderten Fall mit einem hoffnungslos überfüllten Postbus (ein Teil der Passagiere musste im Gang stehen) wäre es auch schlicht nicht praktikabel gewesen, den Chauffeur mit einem solchen Ansinnen zu behelligen. Er hatte genug damit zu tun, sich durch den Stau zu kämpfen. Zudem war, wie erwähnt, die Zeit für die Ausstellung einer Bestätigung viel zu knapp bemessen; ich hätte sonst auch die nächste Verbindung, die zu nehmen ich ja gemäss Bedingungen für das Sparbillett verpflichtet war, verpasst.

Viele Grüsse
Andreas

Salut Reto

Interessant wäre jetzt noch zu wissen, wenn man im voraus ein Strecken-Abo benützt, ein Postbus Billett seperat kauft, oder mit einem Internationalen Billett anreist und dann das Sparbillett nur von Chur nach Zürich hat. Wie sieht es dann da mit dem Anschlussbruch aus?

Herzlichen Dank für eure Hilfe
Simon

Ex-Bähnler
Vielfahrer/in (Silber)

Hallo Simon

 

Danke für deine Frage. Ich bin der Meinung, dass es dann kein Anschlussbruch wäre, welcher zum Benützen der nächsten Verbindung berechtigen würde.

Das Sparbillett gilt in diesem Fall von Zürich nach Chur für einen bestimmten Zug. Mit welchem Billett man anreist oder aus welchen Gründen man diesen Zug allenfalls nicht erreicht, ist vollkomen egal. Wer zu spät kommt (also nicht mit dem vorgeschriebenen Zug reisen kann) der verliert den Anspruch mit dem Sparbillett zu fahren und muss sich ein neues Billet zum Normalpreis kaufen. 

Der Satz auf der SBB-Homepage lautet (mit Anmerkungen von mir in Klammern): "Verpassen Sie beispielsweise die gebuchte Verbindung oder wollen zu einem anderen Zeitpunkt reisen, können Sie (nein - müssen Sie!) vor Antritt der ursprünglich gebuchten Reise ein Billett zum Normaltarif kaufen und (können) sich das Sparbillett nach der Reise erstatten lassen."

Deshalb macht es Sinn, wenn möglich für die ganze Strecke ein Sparbillett zu kaufen.

Gruss, Reto

 

 

 

Anonymous
Nicht anwendbar

Wie immer - eine interessante Abhandlung - @Ex-Bähnler ... Ich habe jetzt an diesem Beispiel Parpan Post - Zürich HB am Beispiel von Montag 31.12.2018 15.31-17.53 ebenfalls ein Sparbillett für 15.20 CHF gefunden, also eine Reduktion von 9.80, die sich lohnt. Es ist preislich das gleiche Sparbillet wie 16.01 - 17.53.  Dabei bin ich wie folgt vorgegangen: 

Wenn ich jetzt am PC (in der App geht dies ja leider nicht) unter erweiterte Suche die Umsteigezeit auf mind. 30 Min erhöhe, dann wird mir bei Sparbillette ein Rabatt von -9.80 CHF angezeigt und damit wäre bei einer Abfahrt 30 Min. früher ( 15.31) wieder der gleiche Preis (25.00-9.80) als Ergebnis. Der Unterschied ist einfach, man hat`s dann in Chur etwas gemütlicher, auch wenn keine Verspätung.
Man muss allerdings beachten, wenn man diese 30 Min Umsteigezeit für alle Umstiegsorte so eingestellt wird, auch dort wo es eigentlich keine Probleme gäbe. 

Dieses Vorgehen könnte dann von Interesse sein, wenn man auch zu einer bestimmten Zeit am Bestimmungsort sein muss oder generell mehr Zeit für das Umsteigen braucht.... Ausserdem ist die Zuteilung der Sparbillette in Bezug auf Wochentage und Zeit schon eine kleine Lotterie 😉 

 

Ex-Bähnler
Vielfahrer/in (Silber)

Hallo @Spock1967

Danke für deine interessante Frage. Da es für die Verbindung 16.01 Uhr ab Parpan, Post Sparbillette gibt, nehme ich an, dass du ein Sparbillett ab Parpan gekauft hattest. In diesem Fall gilt gemäss Tarif T601.10 / Ziff. 4.2 folgendes:

  • Bei Verschulden des Transportunternehmens gemäss Anwendungsbereich, so zum Beispiel bei Zugsausfall, Streckenunterbruch, etc. gilt grundsätzlich der Tarif 601, Ziffer 9. Sparbillette gelten in solchen Fällen für die nächstmögliche Verbindung ungeachtet der Zugsgattung und allfälligem Umsteigen.

Du hast alles richtig gemacht, denn du hast die nächstmögliche Verbindung benutzt. Es war das 'Verschulden' des beteiligten Transportunternehmens (Postauto), dass du die vorgeschriebene Verbindung nicht erreicht hast.

Etwas schwieriger wird es mit der zweiten Bestimmung des Tarifs:

  • Die Kundin/der Kunde hat hierfür beim Verkaufs- oder Kontrollpersonal eine Bescheinigung einzuholen. Diese ist auf der Rückseite des Sparbilletts mit neuer Zug-/ Kursnummer anzubringen und mit Stationsstempel resp. Lochung zu bestätigen.

Diese Bestimmung habe ich schon in einem früheren Beitrag hier als 'nicht zeitgemäss' kritisiert. In deinem Fall hättest du (gemäss Vorstellungen der SBB):

a) in Chur an den Billett-Schalter gehen sollen oder
b) den Postautochauffeur um eine schriftliche Bestätigung der Verspätung bitten sollen
Beides hätte zur Folge gehabt, dass du die nächstmögliche Verbindung verpasst hättest und so noch später ans Ziel gekommen wärst.

Es bleibt noch die letzte Möglichkeit:
c) die Überprüfung der vorangegangenen Verspätung durch das Zugpersonal gemäss Antwort von NikolasK. Ich gehe davon aus, dass es dem Zugpersonal möglich ist, auch Verspätungen von Postautos ausfindig zu machen. Und falls das nicht geht ist es wiederum nicht deine Schuld.

Zusammengefasst: Du kannst nicht vermeiden, dass dir in Zukunft Ähnliches passiert. Mit einem Sparbillett darfst du keinen früheren Bus benützen. Und auch das Lösen eines Sparbilletts ab Chur ist keine Alternative, denn dann ist die Postautostrecke kein Teil des Sparbilletts und die Verantwortung, dass du die vorgeschriebene Verbindung pünktlich erreichst, liegt dann auschliesslich bei dir. 

Einziger Tipp für den Fall, das du genügend Zeit zum Umsteigen hast: Versuche eine Bestätigung für die Postauto-Verspätung zu beschaffen, wenn möglich beim Postauto-Chauffeur.

Gruss, Reto

 

 

 

 

 

Ex-Bähnler
Vielfahrer/in (Silber)

Hallo @stefano007

Die Bestimmungen* sind eindeutig. Die Benützung von früheren Zügen ist mit dem Sparbillett nicht erlaubt. Ausnahmen von der Regel, dass das Sparbillett nur mit den darauf aufgeführten Zügen benützt werden darf: 

  • wenn ein Zug ausfällt oder bei einem Streckenunterbruch
  • oder wenn ein Anschlusszug wegen Verspätung nicht mehr erreicht werden kann (Anschlussbruch)

* T601.10 / Ziff. 4.2: Bei Verschulden des Transportunternehmens gemäss Anwendungsbereich, so zum Beispiel bei Zugsausfall, Streckenunterbruch, etc. gilt grundsätzlich der Tarif 601, Ziffer 9. Sparbillette gelten in solchen Fällen für die nächstmögliche Verbindung ungeachtet der Zugsgattung und allfälligem Umsteigen. Die Kundin/der Kunde hat hierfür beim Verkaufs- oder Kontrollpersonal eine Bescheinigung einzuholen. Diese ist auf der Rückseite des Sparbilletts mit neuer Zug-/ Kursnummer anzubringen und mit Stationsstempel resp. Lochung zu bestätigen. 

Gruss, Reto

 

 

 

Ziemlich beschissene Angelegenheit. So bezahle ich der reichen SBB ein Ticket, das ich nicht verwenden konnte. Es kann ja sein, dass es für die verpasste Fahrt gute Gründe gibt.

Das kann doch nicht sein, dass es keine Rückvergütung gibt. Sowas würde eindeutig an Gaunerei grenzen. 

Naja, du hast ein Sparbillet und die Konditionen sind dir bewusst, bevor du das Tickt gekauft hast. Und wenns ein total krasser Grund ist, warum dazu den Zug nicht erwischt hast, ist das wohl deine kleinste Sorge...

Anonymous
Nicht anwendbar

Hallo @Sylou2017

Sparbillette sind an klare Bedingungen geknüpft, damit du vom günstigeren Preis profitieren kannst. Sofern die Gründe für den verpassten Anschluss beim Inhaber des Tickets selber liegen sehe ich keinen Grund, weshalb die SBB hier etwas übernehmen sollten. 

Wenn du ein Hotel buchst und dabei einen Websaver- oder ein Early-Tarif buchst, so kannst du anschliessend das Zimmer auch nicht einfach später nach Lust und Laune stornieren. Das geht meist nur bei Vollpreis.

Das ist Teil des Deals.

Gruss

 

Hallo Station Master

Ich möchte eins festhalten: erstens buche ich keine Hotels oder kaufe Tickets nach Lust und Laune und storniere sie dann wieder. Mein Urlaub beschränkt sich auf Tagesausflüge in der Schweiz und das mit meinen beiden Hunden = 3 Tickets. Wenn ich auf einer Wanderung wegen schlechter Markierung den richtigen Weg verpasse und daher viel länger brauche als meine grosszügig bemessene Vorgabezeit (Wanderplaner), kann das wohl nicht an mir liegen. Trotzdem darf ich dann 3 Tickets doppelt bezahlen. Für diesen Preis fülle ich den Tank meines Autos, wir haben es alle Drei voll gemütlich und ganz ohne Platzprobleme, laute Telefonplappereien, schlechte Gerüche etc. 

Übrigens; es gibt auch Bahnen und Busbetriebe (zB STI und Interlaken-Ost Lauterbrunnen Grindelwald) wo Hundis gratis mitfahren dürfen. Bei der SBB bezahlen sie mehr als dreckige Bikes! 

Ja den Ärger kann ich verstehen, dass wenn man zu spät kommt das Sparbillet nicht mehr gilt.

Das Sparbillet soll helfen nicht so gut genutzte Strecken oder Zeiten auszulasten, deshalb gibts das, und gilt halt nur wie aufgedruckt.

Lösung: Einfach ein normales Ticket kaufen, ggf erst sogar online direkt in der SBBApp vor der Abfahrt, da kann man dann nix falsch machen... So mache ich es nach meinen 10h Trailtouren, da weiss ich auch nicht wann ich am Rückfahrbahnhof ankomme...

Weiss jemand wie sich das ganze verhält wenn ich aus dem Ausland komme und bis nach Basel mit der Deutschen Bahn reise. Zählt der Grund mit dem verspäteten Zug dann auch oder ist das auch ein selbstverschulden, da es eine andere Zuggesellschaft ist?

Die DB und SBB arbeiten da ja sehr nahe zusammen daher bin ich mir hier sehr unsicher.

Hallo @Zugfahrer3000 

Danke für deine Anfrage.

Das ist korrekt! Sollte dein Zug aus Deutschland Verspäung haben, kannst du ab Basel die nächste Verbindung nutzen. In diesem Fall empfehle ich dir, eine Verspätungsbestätigung beim Zugpersonal der DB zu verlangen.

Ich wünsche dir einen angenehmen Nachmittag.

Gruss
NicolasK

MadisonPierce
Pendler/in
Zug verpasst wegen Verspätung des vorherigen Zuges: Billett bleibt gültig (für die nächste erreichbare Verbindung, nicht eine beliebige spätere)

Zug verpasst wegen eigener Verspätung (zu spät am Bahnhof): Billett nicht gültig. Neues (normales) Billett für die gleiche Strecke kaufen und das Sparbillett zurückerstatten lassen.