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Liniennetzplan der SBB und dessen Nummerierung

SBB-Kunde
Pendler/in

Grundsätzlich finde ich diese vor Jahren eingeführte Nummerierung gerade bei den IR eine tolle Sache, weil sie viel zur Orientierung bei den Reisen beiträgt. So wohne ich in einer Gegend ganz im Osten des Landes wo der IR 13 an einer mittelgrossen Ortschaft Halt macht. 

Wenn ich also in Zürich-Oerlikon auf dem Bahnhof stehe und lese IR 13 nach St. Gallen, dann weiss ich genau, dass mich dieser Zug bis nach Hause bringt und ich in St. Gallen nicht umsteigen muss .... 

Neulich bin ich in Luzern in den IR 70 eingestiegen, der mit Ziel Zürich Flughafen ausgeschildert war. Ich empfand diese Destination ausgezeichnet, denn so könnte ich den etwas umständlichen Zürich HB mit den langen Wegen zu anderen Perrons oder gar in die Katakomben des Tiefbahnhofs umgehen. Erstaunt stellte ich dann im Hauptbahnhof fest - wo eine längere Haltezeit von knapp 20 Min war - dass jetzt der Zug die mir vertraute Nummer IR 13 trägt und St. Gallen als Zielbahnhof ausgeschildert war. Damit war für mich klar : Auch in St. Gallen kann ich ohne umsteigen weiter fahren, denn es war nicht spät abends.

Meine Frage : Warum braucht es für diesen stündlich verkehrenden IR  mit der durchgehenden Gesamtstrecke Luzern - Zug - Zürich HB - Zürich Flughafen - Winterthur - Wil SG - St. Gallen - Rorschach - St. Margrethen SG - Buchs SG - Sargans - Landquart - Chur diese 2 Nummern IR 70 bis ZH Flughafen und IR 13 ab ZH HB bis Chur? Wäre nicht 1 Nummer für ein und denselben Zug für die Orientierung hilfreicher ?

Es geht nur um die Zugnummer - die Streckenausschilderung je nach Standort des Zuges ist schon in Ordnung, denn die Bezeichnung Chur bereits in Luzern wäre genau so irreführend wie in Zürich. 

Zur Orientierung der Liniennetzplan : https://de.wikipedia.org/wiki/Vorlage:SBB-Linie

2 ANTWORTEN
NicolasK
Moderator

Hallo @SBB-Kunde 

Danke für deine subtile Frage.

Leider habe ich keine konkrete Antwort. Ich gehe davon aus, dass dies Systembedingt ist. Es gibt auf der Community bestimmt Eisenbahn-Freaks, welche diese Frage beantworten können. Ich bin gespannt.

Sorry, dass ich dir nicht helfen kann. Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Wochenende.

Gruss
NicolasK

Danke @NicolasK  : Nur um klar zu stellen - es ging mir nicht um die Ziffer 13 😀 - dies kann ich leicht erklären : Das ganze fängt beim Strassennetz  der Schweiz an: Die Staatsstrasse Trasadingen via Schaffhausen - dem Bodensee entlang - das Rheintal hinauf - Chur - Thusis - San Bernardino - Bellinzona - Locarno - Brissago hatte schon vor  70 Jahren die Strassennummer 13. Logisch hatte dann bei der Autobahn die Strecke St. Margrethen SG - Locarno die gleiche Nummer - erst N13 - jetzt A13.

Dann kam der Rex (Rheintal Express) bei der Bahn, welcher die Strecke Chur- St. Gallen durchs Rheintal befuhr - aus dem Rex wurde der IR 13 der später bis Zürich verlängert wurde. Auch diese Nummernvergabe wäre aus lokaler Sicht logisch... ist ja auch schön, einmal die tiefste IR-Nummer zu haben... bei der Telefonvorwahl und der PLZ ist es ja die Romandie und wir sind am Schluss.  (Achtung Ironie !) 

Aber trotzdem: Hinter dieser Nummernvergabe und Nummerneinteilung bei den IR sehe ich sonst keine Logik - eigentlich schade, denn sie wären ein exzellentes Hilfsmittel bei der Nutzung des ÖV.