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Kein Platz im Zug

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Seit August 2019 sind mir auf der Strecke Zürich-Lenzburg-Basel zunehmend verkürzt geführte Züge aufgefallen. Dies ist für mich eine ganz neue Praxis der SBB und ich kann diese weder begrüssen noch nachvollziehen. Es handelt sich hier immer um unbegründete Verkürzungen der Züge (meist um die Hälfte der gewöhnlichen Länge) zu verschiedenen Zeiten. Folglich drängen sich also meistens einige Hundert oder vermutlich tausende Personen (z.B. am 7.11. um 8:00 in Lenzburg) auf dem Perron und versuchen mit der Hälfte des sonst nötigen Platzbedarfes im Zug irgendwie auszukommen. Natürlich müssen nach einigen Minuten die letzten Paar Dutzend einsehen, dass sie schlicht keinen Platz mehr im Zug haben. Um klarzustellen: ich meine nicht Sitzplätze, sondern rein physischen Platz. Die Menschen stehen bereits zusammengepfercht in den Gängen der 2. UND 1. Klasse, bis an den Rand der Türen, und können trotz aller sozialer Bemühung für keine einzige Person mehr Platz schaffen. Einige Personen müssen sogar wieder aussteigen, da die Tür sonst nicht schliessen kann. Das Zugpersonal steht jeweils stumm, offensichtlich ratlos und (wie mit scheint) in etwas sicherem Abstand zum Geschehen in der Nähe der Lokomotiven und zählt die Minuten der Verspätung, die das vergebliche Gedränge verursacht.
Ich kannte bis jetzt begründete Zugausfälle wegen irgendeiner Störung oder dann eben die gewöhnlich überfüllten Züge in Stosszeiten. Aber ich muss nun also auch jederzeit damit rechnen, dass ich schlicht nicht mehr ihn den Zug passe und darum zu spät zur Arbeit komme.
Das verwirrende dabei ist für mich nicht nur die fehlende Begründung, sondern dass der Zug ja tatsächlich und offiziell fährt, aber seine Verkürzung nirgends im Vorfeld angekündigt oder vorhersehbar ist. Einzig erst die Durchsage bei Einfahrt des Zuges stellt mich vor die vollendete Tatsache. UND: die SBB suggeriert so allen Passagieren in aller Nüchternheit, dass sie tatsächlich auf diesem Weg zum Ziel kommen würden! Dem ist aber nicht so. Sondern das Ergebnis sind hunderte murrende Menschen, die mit einiger Verspätung während bis zu ca. 30 Minuten in U-Bahn-atigen Verhältnissen von A nach B kommen und einige zwar freie, aber wie vor den Kopf gestossene Leute, die gezwungenermassen immer noch ratlos auf dem Perron stehen.
Ich wundere mich, dass hier dazu noch kein Beitrag zu finden ist. Sind die betroffenen Passagiere und deren Vorgesetzte wirklich alle so verständnisvoll oder bin ich von den „normal-überfüllten“ Zügen zu verwöhnt?

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