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Ist die Kulanz der SBB noch zeitgemäss?

Neuer Autor

Ich fahre für meinen grossen Arbeitgeber mindestens 1x wöchentlich aus der Zentralschweiz nach Zürich oder Bern in der 1. Klasse. Heute hatte ich wie immer das Billet Online auf meinem Mobile gelöst. Leider habe ich mein Portemonnaie vergessen. Also kein Geld, keinen offiziellen !! Ausweis und kein Geld dabei. Ich zeigte dem Kondukteur mein Online Billet 1. Kl. retour und eine Foto von meinem Halbtax-Abo auf dem Mobile und meinen Personalausweis (der grossen CH-Firma) mit Foto, alles passte mit meinem Kopf zusammen.

Nun musste ich dem Kondukteur alle meine detaillierten Personalien angeben. Er gab mir eine Papierbestätigung, dass ich für heute das als Halbtax nutzen kann. Ich muss aber noch an einem SBB Schalter vorbeigehen und die 5 SFr Administrationsgebühr zahlen. Gefühlt dauerte das ganze mindestens 10 Minuten im vollen 1. Klasswagen. 

Wir von den SBB Kunden soviel gefälscht, gelogen, betrogen, dass meine obige Deklaration nicht genügte?

Für mich ist das in der heutigen Zeit ein sehr schlechte Visitenkarte für die Betreuung ihrer Kunden.

Das einzige Positive an der Sache war, dass der Kondukteur immer freundlich war.

Liebe Grüsse, ein treuer SBB Kunde.

 

 


Akzeptierte Lösungen
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Moderator
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Hallo @Tom_7 

Die Gebühr von 5 Franken ist natürlich nicht „nett“. Dadurch verrechnen wir den Aufwand einer manuellen Kontrolle, die tatsächlich einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Wir signalisieren einerseits unseren Kunden, dass ihr „Versäumnis" auch für uns Umstände mit sich bringt und verlangen deshalb einen symbolischen Betrag. Der Fünfliber erscheint uns angemessen, der Nulltarif nicht.

Der Zugbegleiter kann aus Kulanz darauf verzichten und entscheidet situativ.

Gruss
SandraI

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Alle Antworten
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Moderator
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Hallo @Tom_7 

Die Gebühr von 5 Franken ist natürlich nicht „nett“. Dadurch verrechnen wir den Aufwand einer manuellen Kontrolle, die tatsächlich einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Wir signalisieren einerseits unseren Kunden, dass ihr „Versäumnis" auch für uns Umstände mit sich bringt und verlangen deshalb einen symbolischen Betrag. Der Fünfliber erscheint uns angemessen, der Nulltarif nicht.

Der Zugbegleiter kann aus Kulanz darauf verzichten und entscheidet situativ.

Gruss
SandraI

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Vielfahrer/in

Hallo @Tom_7 

Der Zugbegleiter hat es genau so gemacht, wie es für diesen Fall vorgesehen ist. Wenn es nichts kosten würde, dann würde wohl bald niemand mehr die entsprechenden Papiere mitnehmen. 

Und zu deiner Frage: Ob im ÖV so viel betrogen wird? Diese Grafik (basierend auf einer Umfrage) sagt wohl alles, 

Gruss, Reto

(Quelle: https://www.aargauerzeitung.ch/panorama/vermischtes/so-klaut-die-schweiz-neun-erstaunliche-fakten-zu... )

 

 

IMG_7822.PNG

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Pendler/in

Grundsätzlich ist das schon richtig so, denn wie @Ex-Bähnler schreibt, würden manche Leute sonst ihr Halbtax immer zuhause lassen. Man könnte natürlich darüber diskutieren, ob einmal Vergessen pro Jahr gratis sein sollte. Gerade bei guten Kunden mögen die 5 Fr. etwas kleinlich wirken.

Was ich nicht verstehe ist, wieso der Kondukteur die 5 Fr. nicht einfach eingezogen hat und Du an einen Schalter musst. Dein Halbtax prüfen konnte er ja online.

Übrigens: falls Du Dein Halbtax auf einem SwissPass führen würdest, wäre es in den Online Tickets integriert und Du könntest den SwissPass elektronisch in der App anzeigen. Seit letztem November können auch Firmenkunden das Halbtax auf dem SwissPass haben.

 

 

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Neuer Autor
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Danke für eure Antworten. Mich haben weniger die 5.- genervt als die detaillierte Erfassung meiner Daten und den Aufwand der betrieben wurde, obwohl ich mich mit guten Daten identifiziert hatte. Ja, ich habe vermutlich auch schon kulante Kondukteure erlebt, dieses mal hatte ich dann Pech. Da ich nie bewusst schwarzfahren würde, sondern eher Billete gelöst habe die ich dann nicht verwendet und auch nicht zurückgefordert habe. Habe ich es nicht gerne so kleinlich.

 

 

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Reisende/r (Bronze)
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Die Beiträge der SBB zeigen das diese wichtigen Themen der Fahrgäste und User verschlafen oder ignoriert werden: Ist es nicht entsetzlich das die SBB die Corona Umstellung ignoriert und überzogene Gebühren für online Stornierungen abzockt? Dazu kommt das es ein sehr umständliches und Userunfreundliches Procedere ist, SBbTickets wegen Corona zu stornieren. Habe 4 Reisen von Basel nach Aix en Provence in 2 Minuten völlig kostenfrei bei Qui, dem französischen Onlineportal, erledigt und 230 € SOFORT die Nachricht der Rückerstattung auf die Bankkarte bekommen. Es sollte, wie beim Kauf eines Ticket auch genauso sein es zu korrigieren und zu stornieren.

Das bekommt jeder Programmierer hin, das zu programmieren, Vorbild Oui in France. Hoffe und Bete das die SBB endlich aufsteht und etwas tut.