Schritt 1

Hier findest Du Hilfe von Kunde zu Kunde. Suche in bestehenden Diskussionen oder stelle Deine Fragen.


Vor

Schritt 2

Tipps & Tricks, die Dir den Alltag erleichtern.


Zurück Vor

Schritt 3

Hier siehst Du immer die neusten Beiträge aus allen Bereichen der Community.


Zurück Tour beenden
SBB-Kunde
Reisende/r (Platin)

Folgender Bericht hat mich schockiert und am gesunden Menschenverstand gewisser Personen zweifeln lassen, auch wenn sie rein rechtlich auf der sicheren Seite sind....
https://www.srf.ch/news/panorama/falsches-oev-ticket-sbb-krebst-nach-strafantrag-gegen-teenager-zuru...

Die Benutzung des ÖV scheint eine brandgefährliche Angelegenheit zu sein, sofern man das Billett mit der SBB-App bezieht und dabei einen Fehler macht, z.B. wenn das Billett nicht exakt mit dem Nutzer übereinstimmt....

Solches Verhalten der Bahn, die solche Berichte in der Presse erzeugen, sind nicht sonderlich förderlich für das Ansehen des öffentlichen Verkehrs, selbst wenn im Endeffekt der Strafantrag zurückgezogen wurde.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Gebiet der SOB, wo man sowieso weiss, dass der Kontrolleur nach jedem Zughalt durch den ganzen Zug geht und damit auch die hinterste eingestiegene Person wahr nimmt, so wie noch vor 50 Jahren bei der SBB. 

Was mich erstaunt: Warum muss die SBB diesen Strafantrag einreichen und damit den "Schwarzen Peter"  übernehmen ? Entstehen nicht gerade bei solch betriebsübergreifenden Aktionen Fehler, so dass ein banaler Fehlervorgang unnötig aufgebauscht, dramatisiert wird ? 

Jedenfalls - mir gibt dieser Vorfall und die ganze Vorgangsweise schwer zu denken....


Akzeptierte Lösungen
MadisonPierce
Pendler/in

Aufgrund diverser ähnlicher Meldungen habe ich immer mehr das Gefühl, dass die Reisenden nicht mehr als Kunden, sondern als potentielle Betrüger wahrgenommen werden. Früher war nicht alles besser, aber die Zugbegleiter waren in erster Linie Kundenberater und nicht Richter und Henker. Ich frage mich schon, was in jemandem vorgeht, der in so einem Fall eine Strafanzeige einreicht.

Betrug oder versuchter Betrug wäre es, wenn der Junge das Abo und den Ausweis eines ähnlich aussehenden Kollegen verwendet hätte. Aber doch nicht ein Billett auf den Namen der Mutter, wo weder Aussehen, Geschlecht noch Alter stimmen… So gehen der SBB Kunden verloren, der Junge wird nie mehr als nötig Bahn fahren.

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen


Alle Antworten
MadisonPierce
Pendler/in

Aufgrund diverser ähnlicher Meldungen habe ich immer mehr das Gefühl, dass die Reisenden nicht mehr als Kunden, sondern als potentielle Betrüger wahrgenommen werden. Früher war nicht alles besser, aber die Zugbegleiter waren in erster Linie Kundenberater und nicht Richter und Henker. Ich frage mich schon, was in jemandem vorgeht, der in so einem Fall eine Strafanzeige einreicht.

Betrug oder versuchter Betrug wäre es, wenn der Junge das Abo und den Ausweis eines ähnlich aussehenden Kollegen verwendet hätte. Aber doch nicht ein Billett auf den Namen der Mutter, wo weder Aussehen, Geschlecht noch Alter stimmen… So gehen der SBB Kunden verloren, der Junge wird nie mehr als nötig Bahn fahren.

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

@MadisonPierce  : Danke - ich vermute du erahnst meine Betroffenheit wegen des Problem: Stichwort : "Alleine reisende Mitreisende"  und wurde schon mehrfach abgehandelt. Scheinbar geht dies - sonst müsste ja die Einstellung : Häkchen beim Mitreisenden - eingeloggter Reisender = Häkchen aus nicht möglich sein....
https://sbbcffffs-community.sbb.ch/t5/Abos-und-Billette/D%C3%BCrfen-quot-Mitreisende-quot-alleine-re...  

Für Leser, die sich jetzt fragen: Warum löst der Junge ein Billett auf den Namen der Mutter - hier der Ablauf : Übrigens haben wir dies bei unserer Tochter über Jahre auch so gemacht - und im nachhinein soll man wegen einer Fehlmanipulation ein Betrüger sein:
-- In den Einstellungen bin ich bei "Reisende" der eingeloggte Benutzer - die Kinder sind Mitreisende
-- Beim Zahlungsmittel habe ich meine Kreditkarte hinterlegt.
-- So ab Stufe Sekundarschule / Lehre haben Kinder halt auch ein Handy, aber logischerweise keine Kreditkarte. So haben wir auf den Handy der Kinder bei der SBB App die gleichen Einstellungen wie auf meinem Handy gemacht.
-- Weil alleine reisende Mitreisende möglich ist, konnten sie so über meine Kreditkarte das ÖV nutzen, wichtig war nur: das Häkchen musste beim eigenen Namen (=Mitreisender) angebracht werden, bei meinem Namen entfernt werden. 
--
Das Problem ist nur, das muss bei jedem Kauf gemacht werden, weil Häkchen an=eingeloggter Nutzer die Standardeinstellung und immer auf diese zurückfällt, was auch nachvollziehbar und richtig ist.
-- Ich kenne die Strecke Arth Goldau -St. Gallen der SOB sehr gut und weiss, dass hier die Kontrolle strikt nach jedem Halt durchgeführt wird, manchmal ist der Kontrolleur vor Ort, kaum hat man Platz genommen.
-- Das wusste sicher auch der Junge: er sieht im letzten Moment - weil die MFK voll - ein Billet so auf dem Handy löst und dabei den fatalen Fehler macht : er vergisst das Häkchen des eingeloggten Inhabers zu lösen und im Gegenzug bei seinem Namen anzubringen.
--
Er zeigt das Billett - leider nicht auf seinen Namen - sondern dem seiner Mutter...

Es zeigt aber auch, dass eine Hilfestellung beim Kauf eines nur Online erhältlichen Spar-Billetts für einen hilflosen Rentner ohne Zugang zum PC in der Nachbarschaft oder Verwandtschaft vor dem Richter enden könnte, wenn man einen Fehler macht z.B. unbeabsichtigt falsches Geburtsdatum oder Vornamen abgekürzt (Josef-Sepp)einträgt.  Das nachstehenden Fallbeispiel sagt, was ich meine:  
https://sbbcffffs-community.sbb.ch/t5/Abos-und-Billette/Mitreisender-f%C3%A4hrt-ohne-eingeloggter-Be...

Ich muss aber auch sagen: meine Erfahrungen mit dem Kontaktcenter in Brig waren bisher nur positiv !