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Exit-Strategie für SBB & Co.

Reisende/r (Silber)

Hallo Ihr Lieben

Die Zahl der Neuinfizierten geht erfreulicherweise zurück. Der Bundesrat beschliesst Lockerungsmassnahmen für die Wirtschaft. Es wird Zeit, dass auch der ÖV sich in vernünftigen Schritten der Normalität annähert.

Was die SBB und andere Bahnen in den letzten Wochen erleben mussten ist beispiellos: Nicht genug damit, dass die Umsätze ins Bodenlose wegbrechen und sie Erstattungen für die Fahrgäste leisten und organisieren müssen. Sie mussten auch noch davon abraten, dass man mit ihnen fährt. Wann hat man das schon gesehen, dass Unternehmen, die erstens für die Notlage nichts können und die zweitens für die Gesellschaft unverzichtbar sind, ihre eigenen Kunden vertreiben müssen!

Die pauschale Aufforderung, daheim zu bleiben und keine Ausflüge zu machen, ist meiner Meinung nach nicht mehr angebracht. Jetzt braucht es, wie in der übrigen Wirtschaft und Gesellschaft, mittel- und langfristige Konzepte, wie man das Leben unterwegs wieder geniessen darf und im ÖV und auf Ausflügen das Ansteckungsrisiko klein hält. Dabei muss es vor allem darum gehen, das Personal zu schützen.

Gibt es dazu schon Pläne bei der SBB?

Meine Ideen für kurz- und mittelfristige Massnahmen:

- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen Masken und Handschuhe.

- Für Fahrgäste steht Hand-Desinfektionsmittel zur Verfügung, oder Tüchli, z.B. für Türgriffe.

- Ausreichend Abstand, wenn man nicht als kleine Gruppe unterwegs ist (Familien, Freunde). Der Rucksack darf jetzt auf den Nebensitz.

- Nötigenfalls müssen Fahrgäste abgewiesen werden, wenn die Kapazität erschöpft ist. Unschön, aber bereits vorher in manchen Situationen unumgänglich. Das wird vermutlich die komplizierteste Aufgabe.

- Zu den Hauptverkehrszeiten sollte der ÖV nach wie vor gemieden werden, wenn man Alternativen hat.

- Sparpreise zur Auslastungslenkung wären sinnvoll, aber mit einem anderen Konzept: Hauptverkehrszeiten sollte man ausschliessen. Andererseits macht Zugbindung keinen Sinn, wenn es einem passieren kann, dass man wegen zu hoher Auslastung den nächsten Zug nehmen muss.

- Schrittweise Billettverkauf und –kontrolle und Beratung im Zug wieder einführen.

- Irgendwann auch wieder Bistro-Abteile oder Verkauf am Platz. Take-Away-Verpflegung ist bereits jetzt nicht verboten.

Meine persönliche Massnahme: ich fahre, solange es finanziell geht, 1. Klasse. Dann hat die SBB mehr Umsatz, ich hab mehr Platz und die Fahrgäste in der 2. Klasse auch.

Passt auf Euch auf, bleibt gesund und geniesst den Frühling.

Liebs Grüessli, Gitti

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Neuer Autor

@Gitti Die SBB hat den Bahnbetrieb seit dem 11. Mai 2020 schrittweise wieder vollständig aufgenommen. Die Ticketkontrollen wurden ebenfalls seit dem 11. Mai wieder hochgefahren. 

Gruss Pro-Bähndler

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Reisende/r (Silber)
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Es ist sehr schön, dass sich die Lage normalisiert und dass SBB, RhB & Co. wieder Werbung für sich selber machen!! Die aktuelle Kampagne mit Bänz Friedli und Marcel Salathé gefällt mir gut. Trage selber auch Maske, man gewöhnt sich dran 🙂