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Gewappnet gegen Schnee und Kälte.
NadineM
Moderator
‎05.01.2017 11:53
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 «Schaufeln, pflügen, salzen, wischen – all das gehört zum Winterdienst dazu. Und das ist längst nicht alles!», betont Ludwig Näf. Als sogenannter «Mister Winter» ist er verantwortlich für den Winterdienst der SBB. «Wir tun alles, damit sich unsere Kunden auch bei Schnee auf uns verlassen können.»

Damit beim ersten Schnee alles reibungslos klappt, beginnt die Planung des Winterdienstes bereits im Frühsommer. «Dann werden beispielsweise die Weichenheizungen kontrolliert und Werkzeuge zum Enteisen bereitgestellt. » 

Der Bereitschaftsdienst der Schneeteams dauert jeweils von Mitte Oktober bis Ende März. Bei einem dauernden und flächendeckenden Schneefall sind rund 360 Mitar-beitende im Einsatz. Dank genauen Wetterprognosen für jeden Bahnhof weiss der Winterdienst genau, wann es ihn wo braucht.

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Weshalb werden Weichen geheizt?

Damit die Weichen nicht vereisen und auch bei Minustemperaturen gestellt werden können, werden sie beheizt. Ungefähr 50 Prozent aller Weichen sind mit einer Heizung ausgestattet, das entspricht rund 7400 Anlagen. 38 Prozent der Weichenheizungen werden mit Gas und 62 Prozent elektrisch betrieben. Sie schalten sich automatisch ein und aus – je nach Daten der Wetterstation und den Temperaturfühlern an den Schienen. Die Weichenheizungen werden laufend modernisiert und hinsichtlich Energieeffizienz optimiert.

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Wintersaison, Verspätungssaison?

Trotz sorgfältiger Vorbereitung können Schnee und Eis zu Verspätungen führen. Wegen Eisschlaggefahr kann das Lagezentrum der SBB die Geschwindigkeit der Züge anpassen. Auch das Ein- und Aussteigen kann länger dauern als an schnee- und eisfreien Tagen. Dank der sorgfältigen Vorbereitung auf den Winter, sind die Züge in dieser Jahreszeit jedoch gleich pünktlich unterwegs wie im Sommer.

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