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«Es – B – B», «C – F – F», «F – F – Es».

MartinaM
Reisende/r (Gold)
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Jedes Kind kennt den SBB Gong. Die Töne sind die Logo-Akronyme SBB CFF FFS und entsprechen den deutschen Bezeichnungen «Es – B – B», «C – F – F», «F – F – Es». Da es kein S gibt, wurde der Ton Es eingesetzt. Tatsächlich spielt man auf dem letzten Zweiklang die beiden Töne B und Ges. Umgesetzt wurde die Tonfolge mit einem Vibraphon.lautsprecher.jpg

 Die SBB verwendet für den Gong also drei Versionen. An grossen Bahnhöfen werden alle Töne gespielt, bei kleineren nur die jeweilige Landessprache. Unterwegs von Zürich her hörst du bei der Ankunft in Biel/Bienne zum Beispiel das französische Signet. Jedoch erklingt bei der Abfahrt in Biel das deutsche Signet, weil der nächste Bahnhof – Grenchen Süd – deutschsprachig ist. Fährst du im Tessin ein, wird wieder eine andere Abfolge von Tönen abgespielt. Es soll Reisende geben, die verbinden mit der Melodie «F – F – Es» ein persönliches Feriengefühl.

Die neun Töne wurden 2002 – im Zusammenhang mit dem 100-Jahre-Jubiläum der SBB – durch die Werbeagentur McCann entwickelt und eingesetzt. «Erfunden» hat die Tonabfolge ein bekannter Werber: Frank Bodin, bis 2018 Chairman & CEO der Werbeagentur Havas Worldwide Zürich/Genève , absolvierte nämlich zuerst ein Musikstudium und war bis 1988 erfolgreicher Konzertpianist und Komponist. In diesem Fall hat das Marketing bestens funktioniert und der Wiedererkennungswert liegt bestimmt bei 100 Prozent.

Höre selbst.

 

Dieser Beitrag wurde erstmalig auf dem Corporate Blog SBB Stories veröffentlicht. Autorin: Sarah Müller

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